Ein Kapitel schließt sich

In seinem Leben durchschreitet man viele kleine Etappen.

Viele bleiben positiv in Erinnerung manche negativ, weitere beinhalten beide Erfahrungen.

In der letzten Woche endete mal wieder so eine Etappe.

Es war eine Etappe die mein Leben bereichert hat und dessen Erfahrung ich auch nicht missen möchten.

Dies gilt auch für die negativen Dingen die eine solche Etappe mit sich bringen, vor allem wenn diese das Ende dieser Etappe überschatten.

Wie geht man mit solchen Situationen um?

Lässt man sich aus der Bahn werfen?

Mit Sicherheit verlässt man kurz die Umlaufbahn, das ist klar.

Man wundert sich dann aber doch, wie schnell man in diese, mehr oder weniger, wieder hinein rutscht.

Zudem stellt sich dann auch langsam die Frage, ob diese Enttäuschung wirklich eine solche ist und nicht eher eine Befreiung von einer mentalen Last.

Viele Fragen, die einen selbst am meisten beschäftigten.

Hier mal einen großen Dank an alle Freunde die dabei helfen diese Fragen zu beantworten.

Es ist immer gut in solchen Situationen mit Menschen reden zu können die nicht so in die Sache emotional oder anderweitig involviert sind und eine gewisse Neutralität besitzen.

Es war kein kurzer, nebensächlicher, sondern ein Intensiver, wichtiger Weg.

Wenn man einen Menschen über ein Jahr begleitet und mit ihm so intensiv zusammen arbeitet wie es bei uns beiden war, lernt man diesen fast so gut kennen wie sich selbst.

Man lernt seine Stärken und seine Schwächen kennen.

Daher war es klar das sie mit der Situation in der der Verein zum Schluss steckte einfach mental überfordert war.

Das sie aber Menschen dann nicht mehr vertraut die sie über ein Jahr ihr in jeder noch so schweren Situation beigestanden sind, ist eher tragisch.

Stattdessen flüchtet sie in einen selbst betrug, unterstützt von einem Menschen der diese Situation für sich selbst ausnutzt.

Dass sie es im Moment nicht erkennt liegt an Ihr selbst. Sie will es nicht erkennen.

Lieber geht sie weiter einen selbstzerstörenden Weg, als das sie eine Schwäche oder gar einen Fehler zugibt.

Dabei wäre genau das der richtigere Weg gewesen und hätte von wirklicher Stärke gezeugt.

Doch da steht sie sich leider immer wieder selbst im Weg und versucht diese Schwäche sich selbst als Stärke vorzugaukeln.

Sie kommt nicht aus Ihrer Haut und wird das auch für den Rest ihres Lebens weiter so durch ziehen.

Auf diesem Weg werden dann, wie jetzt, immer mehr Menschen zurück bleiben der sie einmal wichtig war.

Wer aber wird am Ende dabei wirklich zurück bleiben. Ein Mensch der gesundheitlich schwer Angeschlagen sich immer wieder selbst aufreiben wird.

Als Freund bleiben da am Ende nicht viele Möglichkeiten mehr etwas zu tun geschweige denn zu Helfen. Man muss sie ziehen lassen, auch für einen selbst wenn sie einem wirklich wichtig ist bzw. war. Nur so bleibt einem selbst etwas erspart.

Man schlägt für sich selbst ein neues Kapitel auf und findet einen neuen Weg. Zurück bleibt der Blick auf fast 15 Monate eines gemeinsamen Weges. Egal ob in schlechten oder guten Zeiten ob bei Siegen oder bei Niederlagen. Es war eine Zeit die man trotz allem gerne mitgegangen ist und das Ende so wie es kam abzusehen war. Das Kapitel ist abgeschlossen wenn auch schweren Herzens.

Wenn man ein Kapitel abschließt, ist es, als wenn man nur die Räume wechselt.

Man schließt hinter sich die Tür, steckt den Schlüssel ein, schließt ab und der Mensch bleibt im Geschichtsbuch deines Lebens zurück.

Rücktritt der Vorstände von Never Forget den Opfern der Loveparade e.V.

Da Kornelia Hendrix bis zum jetzigen Zeitpunkt die Erklärung auf unseren offenen Brief von gestern schuldig geblieben ist, stattdessen auf Facebook beginnt, uns als Profile und von der Vereinsseite zu blockieren, gehen wir davon aus, dass sie die von Rolf Karling genannten wirklichen Gründe für den heutigen Parteigründungsabend, so wie er seine wahren Ziele formuliert hat, auch unterstützen wird.

Zitat Rolf Karling aus einer PN vom 09.11.2011…..“ihr wusstest von de parteigründung, die mehr oder weniger nur ein Fake ist, aber das interessiert euch gar nicht.glaubst du denn wirklich das ich mich mit 80 arschlöchern jeden monat einen tag zusammen setzten werde, bestimmt nicht. wir suchen damit nur einen königsmörder aus den reihen der cdu, das ist alles, aber anscheinend ist das zu hoch für dich!mach was du nicht lassen kannst. stoppen wirst unsnicht!, denn die kids stehenh hinter uns!!“

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir von diesem konkreten Vorhaben Karlings und Hendrix’ nichts wussten und auch nie darüber informiert wurden. Nach unserer Auffassung entspricht dies einem unseriösem und unehrlichem Verhalten gegenüber gutgläubigen Menschen, die mit den Presseberichten vom 07. November 2011 auf XN und Der Westen unter ganz anderen Voraussetzungen dorthin gelockt werden. Im Zusammenhang mit unserem Verein Never Forget den Opfern der Loveparade e.V. ist dies völlig inakzeptabel. Das sind Methoden, für die wir als Mitglieder des Vereinsvorstandes nicht einstehen und distanzieren uns hiervon ausdrücklich.

Daher erklären wir zum heutigen Tage unseren Rücktritt von den Ämtern als 2. Vorsitzender und Schriftführerin des Vereins Never Forget den Opfern der Loveparade e.V. mit sofortiger Wirkung. Gleichzeitig erklären wir unseren Austritt aus dem Verein zum heutigen Tag.

Wir danken allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern des Vereines und seiner Ziele für das uns entgegengebrachte Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit. Wir müssen mit dem heutigen Tag leider den über ein Jahr gemeinsam währenden Weg beenden, was uns zutiefst bewegt und sehr, sehr schmerzt. Es war ein Jahr mit vielen Entbehrungen, aber auch mit sehr, sehr vielen schönen und großartigen Momenten und Erfolgen. Wir können mit Stolz auf das Geleistete und Erreichte zurück schauen. Wir haben viele neue Menschen kennen gelernt und dabei auch neue Freunde gewonnen, denen wir uns auch weiterhin verbunden fühlen.

Danke an alles, Never Forget den Opfern der Loveparade
Eure ehemaligen Vorstandsmitglieder Dirk Schales und Anita Bigdeli

Duisburg der 10. November 2011

offener Brief an Kornelia Hendrix

Liebe Kornelia,

wir, Dirk Schales als 2. Vorsitzender, und Anita Bigdeli als Schriftführerin unseres gemeinsamen Vereines "Never Forget den Opfern der Loveparade e.V.", haben es leider erst aus den Medien erfahren, dass du nun eine uns gegenüber schon mehrfach erwähnte Idee in die Tat umsetzen möchtest: Die eigene Partei gründen. Gegen dieses politische Engagement in Zeiten wie diesen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Wäre da nicht ein gemeinsames Vereinsziel: die würdig gestaltete Gedenkstätte am Unglücksort der Loveparade 2010. Du glaubst, unser Vereinsziel sei jetzt erreicht? Es ist seit unserer Gründung aus der einst losen Gemeinschaft heraus erst eine Etappe erreicht! Schau in deinen Kalender, sieh’ dir die Termine an und denke dann darüber nach, ob du deine Funktion als 1. Vorsitzende für den Verein als Parteimitbegründerin wirklich noch ernsthaft wahrnehmen kannst,

Keine Partei kann so wichtig sein, dass man seine Gefährten im Regen stehen lässt. Oder doch? Wir haben über ein Jahr in guten und in schweren Zeiten gerne zu dir gestanden, jeden 24. eines Monats gemeinsam bei Wind und Wetter an dieses Unglück erinnert und daran, dass die Gedenkstätte an den Unglücksort gehört.

Wir erwarten daher keine weiteren Belastungen des Vereins durch eine für den morgigen Abend geplante Parteineugründung von dir, sondern einen für alle Vereins- und Vorstandsmitglieder tragbaren Vereinsfortbestand bis mindestens einschließlich
31. Dezember 2011. Nur so kann unserem Erachten nach die gemeinsame Arbeit ihren würdigen Abschluss finden.

Bitte teile uns deine Entscheidung bis Donnerstag, den 10. November 2011,14.00 Uhr jeweils schriftlich per E-Mal mit, ob du eine Parteigründung nachrangig behandeln, d.h. auf 2012 verschieben kannst.

Wir als 2. Vorsitzender und als Schriftführerin behalten uns die Möglichkeit vor, mit sofortiger Wirksamkeit unsere Ämter niederzulegen.

gez.
Dirk Schales, 2. Vorsitzender
Anita Bigdeli, Schriftführerin

Duisburg, den 9. November 2011

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Gründer und Mitglied des Beirates der Stiftung "Duisburg 24.07.2010"

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